Immer wieder bekommen wir einen Notruf
aus einem Tierheim, weil dort ein schwer verletzter Hund dringend Hilfe
benötigt.
In den polnischen Tierheimen ist es meist nicht möglich diese Hunde gut
und sicher unterzubringen.
Es ist höchstens machbar sie notfallmäßig zu operieren, und für ganz
kurze Zeit auf einer Krankenstation zwischenzuparken.
Dann müssen schnellstens Ausreise-Paten und eine Pflegestelle in
Deutschland gefunden werden, um DIESEM Hund ein Überleben zu garantieren.
Auch die Arche hat sich bereit erklärt
diesen besonderes armen Hunden zu helfen, und wir nehmen immer wieder auch
Handicap-Hunde auf.
Allerdings sind wir auch da jetzt an unseren Grenzen angelangt, so dass
wir für weitere Handicap-Hunde auf Patenschaften angewiesen sind,
bzw. auf Leute, die auch selbst einen Handicap-Hund bei sich aufnehmen möchten.
Diese Hunde danken es ihren neuen
Besitzern immer in ganz besondere Weise, dass sie zur Familie dazu gehören
dürfen.
Sie sind so anhänglich und liebevoll, dass sie zu ganz besonderen
Familien-Mitgliedern werden.
Vielleicht könnten aus Sie sich für einen dieser Handicap-Hunde
entscheiden?
Rumo

Rumo lebt schon seit Juli 2009 auf der
Arche. Er kommt aus Myszkow, und man hat ihn gefunden als er ein halbes
Jahr alt war,
mit tiefen Wunden am Kopf und dem ganzen Körper. Anfangs dachten wir er
sei geschlagen worden,
oder von anderen Hunden zusammen gebissen worden. Nachdem aber alle
Verletzungen nicht wirklich ganz abheilten,
machten wir eine aufwendige Diagnostik beim Tierarzt mit
Hautproben-Entnahme und einer großen Blutuntersuchung.
Es stellte sich heraus dass Rumo an einer Autoimmun-Erkrankung litt, an
Lupus Erythematodes, einer
Erkrankung
aus dem primär rheumatischen Formenkreis, die aber auch die
Zellwandverbindungen zerstört,
sowohl an der Haut als aber auch an inneren Organen. Rumo muss sein Leben
lang Cortison nehmen,
und häufig auch Antibiotika, wenn sich eine Wunde wieder infiziert hat.
Er hat sicherlich immer Schmerzen an seinen Gelenken,
was auch am Gangbild erkennbar ist, ist sehr kälte-empfindlich, und er
zeigt autistische Züge in seinem Verhalten.
Rumo ist so nicht vermittelbar, er hat eine deutlich eingeschränkte
Lebenserwartung, er kann nur sehr schwer
und ganz langsam eine Beziehung zu Menschen aufbauen. Hier auf der Arche
hat er gelernt mit seiner Umgebung klar zu kommen,
und langsam Vertrauen zu fassen, dass er hier lieb gehabt wird, so wie er
ist, und er spürt auch, dass ihm hier geholfen wird.
Der kleine Rumo hat einen Paten
gefunden!
Wir freuen uns sehr, dass Herr Polnik den kleinen Rumo jeden Monat unterstützen
möchte!
Ganz herzlichen Dank!
Maciejka:

Maciejka wurde, als sie 9 Monate alt
war, aus einem fahrenden Auto geworfen. Die Leute, die hinterher fuhren
und es beobachteten,
haben angehalten und den schwer verletzten Hund ins Tierheim nach Lodz
gebracht. Sie hatte das rechte Ärmchen gebrochen,
der Bruch wurde mit einem Marknagel stabilisiert. Am anderen Arm war die
Schulter schwer verletzt - hier war der Nerv,
der den Arm versorgt, direkt an der Wirbelsäule abgerissen, die Pfote
hing gelähmt nach unten, und sie wird sich auch nicht mehr erholen.
Wir nahmen Maciejka bei uns auf, versuchten mit Krankengymnastik so viel
wie möglich an Funktion aus dem Ärmchen heraus zu holen,
und den Arm und die Schulter beweglich zu halten. Hierbei half uns ganz
viel Beate Herzog, die Hunde-Krankengymnastin.
Heute hat Maciejka eine eingebundene Pfote vorne, weil sie praktisch auf
dem Handrücken läuft.
So ist die Pfote geschützt bei der großen Beanspruchung. Wir wollen
versuchen bei einem Orthopädie-Mechaniker
einen Spezialschuh für Maciejka anfertigen zu lassen. Vielleicht findet
sich ein Spender der uns dabei finanziell unterstützen möchte.

Maciejka ist unglaublich flink trotz ihrer Behinderung und ein ganz fröhlicher
süßer kleiner Wirbelwind.

Maciejka und Rumo auf der Arche